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Pinienkerne – Wie man nie mehr auf die Falschen hereinfällt!

Was viele nicht wissen: Es gibt zwei unterschiedliche Arten von Pinienkernen. Zum einen gibt es die von der europäischen Pinie, der Mittelmeerkiefer (Pinus pinea). Das sind die aromatischen Pinienkerne, die gern in der mediterranen Küche verwendet werden.
Es wird aber auch noch eine preiswerte Variante der Pinienkerne verkauft, es sind die Kerne aus der Korea-Kiefer (Pinus koraiensis). Die sind nicht so aromatisch und sie haben nicht den typisch nussigen Geschmack der viele mediterrane Gerichten dadurch unverwechselbar macht.
Hier beide im direkten Vergleich:

Die Pinienkerne der Mittelmeerkiefer im Vergleich zu denen der Korea-Kiefer.
Man kann beide gut unterscheiden. Die Kerne der europäischen Pinie sind länglich und beige bis goldbraun. Die Kerne der Korea-Kiefer dagegen sind kürzer und breiter aber auch heller.

Beim Kauf der Pinienkerne ist es gut darauf zu achten, dass sie noch eine lange Haltbarkeit haben und sie auch nicht zu lange lagern, weil sie wegen dem hohen Fettanteil schnell ranzig werden können.

Es gibt auch ganze Pinienzapfen zu kaufen. Damit diese sich öffnen kann man sie bei 60-80 C in den Backofen oder auf die Heizung legen.

Die Pinienkerne sind die geschälten Samen der kultivierten Pinie. Die Pinienkerne verstecken sich in den Pinienzapfen. Die Samen müssen allerdings noch von Ihrer Schale befreit werden. Die weiss-beigen Kerne haben einen harzigen Geschmack der erst durch das Rösten so richtig zur Geltung kommt. Die Pinienkerne werden häufig in Salaten, Pasta und Süßspeisen verwendet. Sehr bekannt ist zum Beispiel der Einsatz im Pesto alla Genovese.

Die Pinie wächst im gesamten Mittelmeerraum und verströmt einen herrlichen Duft. Von Oktober bis April werden die Pinienzapfen von Hand geerntet. Danach werden die Samen aus den Zapfen gelöst und von der harten Samenschale befreit.

Für Rezepte mit Pinienkernen hier klicken.

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