Küchenkräuter

Basilikum

Basilikum

Das Basilikum ist eins der bekanntesten mediterranen Küchenkräuter und ist wie kein anderes vor allem mit der der Küche Italiens verbunden.

Kochen mit Basilikum

Vielen ist das Basilikum durch Gerichte wie Caprese, Pesto alla Genovese und Pizza Margherita bekannt. Dabei wird das Basilikum frisch verwendet, da beim Trocknen das typische Aroma verloren geht. Auch verträgt das Basilikum keine Hitze, deshalb wird er beim Kochen erst zum Ende zugefügt.

Noch mehr Rezepte mit Basilikum hier bei Mediterran Kochen.

Arten

Es gibt verschiedene Basilikumarten oder besser gesagt Varietäten. Die bekanntesten sind:

Genoveser Basilikum (Ocimum basilicum)

Das Genoveser Basilikum (Ocimum basilicum) ist die am häufigsten verwendete sehr aromatische Variante. Die erste und beste Wahl für die italienische Küche.

Griechisches Buschbasilikum

Der feinblättrige Basilikum (Ocimum basilicum var. minimum) ist ähnlich dem Gevoneser.

Zitronenbasilikum

Zitronenbasilikum (Ocimum americanum var. citriodorum) hat wie der Name sagt ein Zitronenaroma.

Anisbasilikum

Anisbasilikum (ocimum basilicum „anisatum“) hat einen Geschmack nach Anis.

Zimtbasilikum

Das Zimtbasilikum (Ocimum basilicum  var. Cinnamomum) roten Stängeln, purpurgeäderten Blätter und rosa Blüten schmeckt süßlich und nach  Zimt.

Indisches Basilikum

Das indische Basilikum (Occimum tenuiflorum) wird auch als Tulasi bzw. Tulsi, Ocimum sanctum also heiliges Basilikum und auch als Königsbasilikum bezeichnet.

African Blue

Ocimum kilimandscharicum x basilicum purpurascens ‚African Blue‘ das ostafrikanische Basilikum wächst als Busch und hat purpurgeäderten dunkelgrünen Blätter. Er kann als eine der wenigen Arten überwintern. Der Geschmack ist leicht kampferartig.

Thai-Basilikum – Bai Horapa

Ocimum basilicum var. thyrsiflora süßes Basilikum mit Geschmack nach Anis bzw. Lakritz

Verwendung als Heilkraut

Basilikum wird für verschiedene Anwendungen empfohlen Rachenentzündungen, Blähungen, Appetitlosigkeit, Völlegefühl.

Das indische Basilikum (Occimum tenuiflorum) wird in der ayurvedischen Medizin mit einer Vielzahl an Indikationen eingesetzt verwendet.

Basilikum enthält verschiedene ätherische Öle unter anderem Estragol, Linalool und Eugenol. Wegen des Anteils an Estragol (Methylchavicol), das sich in Tierstudien krebserzeugend gezeigt hat bestehen aber teilweise Bedenken gegen die Verwendung.

Basilikum selber ziehen

Das Basilikum selbst aus Samen zu ziehen ist nicht so schwer, wenn ein paar Dinge beachtet werden.

Die Aussaat erfolgt im Topf in normale Blumenerde die locker, wasserdurchlässig und nährstoffreich sein sollte. Nicht geeignet ist also die oft angebotene Kräutererde, die zu nährstoffarm ist.

Die Samen sollten nicht zu dicht gesät werden, da jede Pflanze ihren Platz und genug Nährstoffe braucht. Die Samen auf der Erde leicht  andrücken aber nicht mit Erde bedecken da es Lichtkeimer sind. Zum Keinem an einen mindestens 20 °C warmen geschützten Ort stellen. Im warmen Sommer kann das also draußen sein im Gewächshaus oder im Haus.

Die Erde sollte nun regelmäßig feucht halten dabei ist aber Staunässe zu vermeiden. Schon nach wenigen Tagen keimen die Samen. Wenn die Pflanzen zu dicht stehen vereinzeln.

Besser ist ein zwar heller Standort, aber die direkte Sonne verträgt das Basilikum nicht so gut.

Günstig für das Wachstum sind über 20 °C. Bei Temperaturen unter 12 °C stellt die Pflanze das Wachstum ganz ein.

Bei guten Bedingungen kann meist kann das erste Mal schon nach 3-4 Wochen geerntet werden. Dabei sollte man immer nur die ersten 2 Blattpaare verwenden. Dann kann die Pflanze wieder austreiben und verzweigt sich auch.

Lässt man einige Triebe stehen werden die nach einiger Zeit blühen. So kann man Samen leicht selbst gewinnen. Fangen die Rispen an zu vertrocknen sollte man nicht zu lange warten denn dann fallen die Samen von selbst aus. Deshalb am besten in eine Tüte stecken.

Basilikum lässt sich aber auch über Stecklinge vermehren. Ein paar Triebe dazu abschneiden und in Wasser stellen. Schon nach einer Woche sind die Wurzeln meist schon lang genug und sie können vorsichtig in Erde eingepflanzt werden.

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